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  BB-Bogenschießen und die Bogenwiese-Berlin auf Twitter  

  ...wir ja!

Denn wir wollen UpToDate sein, gehen mit der Zeit. Wir wagen das Experiment, kündigen News aus dem Bogensport, dem Vereinsleben und der Bogenwiese ab und an auch auf der neuen Plattform Twitter an, sind dort als BB_Bogen erreichbar.

Twitter, eine Plattform mit Wachstumspotential wie kaum eine andere. Ähnlich der Erfolgswelle von SMS stellt Twitter im Prinzip die Möglichkeit dar, Kurznachrichten der gesamten Welt zur Verfügung zu stellen, abrufbar im Internet, besser noch, auf dem Handy. Denn es ähnelt tatsächlich dem SMS-Verfahren. Gerade mal 140 Zeichen sind für die News zulässig. Leser finden sich durch sogenannte Followers, im Prinzip also Abonnenten eines bestimmten Autors. Sicherlich eine Form auch von Mundpropaganda. Doch Bogenwiese unterwegs auf Twittergerade in dieser genial einfachen Form scheint der Erfolg begründet zu sein. Eine Klatsch und Tratschpresse in Form kurzer knackiger News. Gerade letzteres sicherlich eine neue interessante Erfahrung auf für das News zum Thema Bogenschießen.

Nun gut, unten abgebildetes Pick kennen bestimmt schon einige User aus dem Bogensport-Forum.de, denn dort ist es der Avatar des Autors dieser News hier. Dieses kleine mittlerweile knapp 20 Jahre Stoffdingens - das von einigen Damen der Unförmigkeit wegen bezeichnend als Kartoffelsack benannte Etwas - fristet noch immer sein Dasein im PKW. Heute, jetzt und hier wird er in Twitter wieder zum Leben erweckt, wird er zum Botschafter unserer  Seite und transportiert in seiner Tasche immer aktuellste News der Bogenwiese.
BB_Bogen unterwegs auf Twitter
Denn diese möchte er gern auf der Onlineplattform von Twitter unter die Leute bringen. Twitter bietet dazu reichhaltige Möglichkeiten. Es kann gezielt nach Namen, Themen und Autoren gesucht werden, ebenso sind Feeds-Abonnements möglich. Im eigenen Account eines jeden Twitterianers kann für die Oberfläche und Benutzerführung die jeweilige Landessprache, z.B. auch Deutsch eingestellt werden, übergeordnet für Twitter-Funktionen steht momentan hauptsächlich erstmal Englisch zur Verfügung. Doch alles ist einfach gehalten, beinahe selbsterklärend. Man bewegt sich im Twitter als sogenannter Follower, d.h. man ist Abonnent von Nachrichten anderer User. Twitter stellt dafür die Plattform, also die Vernetzung von Usern und Nachrichten dar. Der Dienst durch Twitter ist übrigens kostenlos.

Twitter, wie alles begann...

Diese Art von Mikro-Blog wurde im März 2006 von den Erfindern Jack Dorsey, Biz Stone und Evan Williams der Öffentlichkeit vorgestellt, wurde dann im Dienst der Fa. Obvious. gestellt und gewann schnell an Popularrität. Im März 2007 heimsten die Entwickler schließlich den South by Southwest Web Award in der Kategorie "Blogs" ein. Mittlerweile gewinnt Twitter zunehmend an Bedeutung, und kann durch starke Zuwächse von News und Abonnenten hohe Wachstumsraten verzeichnen. Den Durchbruch und somit die Aufmerksamkeit der gesamten Weltöffentlichkeit schaffte Twitter, als die Notwasserung eines Airbusses im Januar 2009 auf der Twitter-Plattform noch vor sämtlichen professionellen Nachrichtenagenturen bekannt wurde, sich dort weltweit wie ein Lauffeuer verbreitete. Der Twitter-User Janis Krums war es, der laut Spiegel-Online im Januar 2009 auf Twitter meldete: "Da ist ein Flugzeug im Hudson River. Bin auf der Fähre, die versucht, die Leute aufzusammeln. Verrückt." Diese Kurznews, gespickt mit dem Handy-Foto schlug ein wie eine Bombe. Vor allem die rasend schnelle Geschwindigkeit der Nachrichtenausbreitung konnte jegliche journalistische Recherche schlagen. Die Katastrophe ging übrigens für alle Beteiligten glimpflich aus, alle konnten gerettet werden.

Momentan wird Twitter noch völlig werbefrei realisiert, doch das stark wachsende Potential der Plattform lässt nun auch die Werbeindustrie zunehmend ein Auge auf Twitter werfen. Erste Planungen sind bereits angelaufen, wie der Internet-Newsdienst Onlinekosten.de zu berichten weiß. Doch im Bericht erfährt der Leser auch, dass sich Twitter bisher erfolgreich gegen die Werbeindustrie stellt. Lediglich die Einnahmen- und Ausgabenseite von Twitter steht dem im Wege, denn in der bisherigen Testphase gäbe es noch keine Gewinne zu verzeichnen.

Und, wie schreibt man nun neue Nachrichten?

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  BB-Bogenschießen und die Bogenwiese-Berlin auf Twitter  

Ganz einfach, ist man erstmal eingeloggt, so gibt man diese im Feld [What are you doing?] ein. Genau 140 Zeichen hat man dafür zur Verfügung. Auf andere Nachrichten kann man übrigens auch antworten.  Entweder man klickt direkt unter der News auf [Replay], oder man tippt das Zeichen @ ein, direkt danach den entsprechenden User-Namen, dann folgt der eigene Antworttext. Diese Antwort ist dann erstmal für alle sichtbar. Exclusive Antworten Auf Beiträge eines Autors sind auch möglich. Dazu stellt man ein d und ein Leerzeichen vor den Autoren, dann folgt der eigene Beitragstext, auch hierfür steht ein Button zur Verfügung.

Im Prinzip stellt Twitter ein einfach gehaltenes Soziales Netzwerk dar, dieses ausschließlich am Leben erhalten durch Kurznews aus max. 140 Zeichen. Diese können online am Rechner oder Mobil auf Mobilfunkgeräten wie Handys, PDA's und Co. gelesen werden. Die Kurzmitteilungen stellt der Autor entweder allen oder einem eingeschränkten Personenkreis als Gedanken, News oder Tagebuch zur Verfügung. Somit ist realisiert, dass Abonnenten und Verfasser miteinander kommunizieren können. Über Tags, also Stichworte kann man nach interessanten Nachrichten suchen. Doch nach wie vor ist der einfachste Weg, die Mitteilungen von Usern, also diese Tweets bzw. Updates im eigenen Profil entsprechend zu abonnieren, die man dann als 'Follower' verfolgt. Zugegebener Maßen viele neue Begriffe, doch die selbsterklärende Anwendung steht im Vordergrund, der Personenkreis der Plattform wächst, somit auch deren Belebtheit. Also, erstmal müsste entweder der Namen eines zu abonnierenden Twitterianers gefunden werden, oder dieser ist bereits bekannt. Ansonsten hilft die Suchfunktion. In der Onlineversion wird zu Beginn eines jeden Beitrags, ähm..., meinte Tweets der User-, äh..., ne, der Twitternamen angezeigt. Dort einmal draufgeklickt erscheint lediglich dieser eine Tweet, also die News, ganz oben der Name des Autors. Durch Klicken auf den darunter befindlichen Button [Following] nimmt man diesen Twitterer in sein Profil mit auf. So machen es natürlich auch die anderen Twitterer bei unserem Profil, sofern es denn auf deren Interesse stößt. Nun sind wir in die Netz-Welt von Twitter integriert. Die uns folgenden Twitterer werden als followers angezeigt, die User denen wir folgen als following.

Mobiles Twittern

Twittern im Internet stellt kein Problem dar. Aber wie sieht es bei seinem eigentlichen Verwendungszweck Mobil aus?

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  Twittern auf dem iPhone 3Gs 32GB, hier auch  mal im Querformat.  

Bisher gab es die Möglichkeit mobil per SMS zu twittern. Allerdings können je nach Mobilfunkvertrag die Kosten recht hoch ausfallen. Eine weitere Möglichkeit stellt das mobile Internet dar, wie es bereits auf vielen Mobiltelefonen, Pocket-PC's, iPhone usw. möglich ist. Neue Geräte können bereits mit dem Übertragungsstandard HSDPA in's mobile Internet gehen, das in etwa dem des DSL-Niveaus entspricht. Je nach Display-Auflösung kann man dann die Internetseite mittels auf dem Handy installierten Web-Browsers entweder in der Mobil-Variante von Twitter oder in der 1:1 Onlinevariante betrachten. Die Mobil-Variante ist vom Funktionsumfang deutlich eingeschränkt, Lesen und Abonnieren ist allerdings gut möglich. Die reine Onlinevariante hingegen bietet den vollen Funktionsumfang von Twitter, einschließlich der Suchfunktionen, der Followers, und und und. Mittlerweile gibt es auf einigen Geräten wie beispielsweise dem iPhone auch spezielle Tools, die Twitter auf dem Handy maßgerecht darstellen können.

Bisherige Mobil-Browser waren allerdings recht langsam im Seitenaufbau, denn diese haben Internetseiten 1:1, ähnlich ihrer Onlineanzeige aufgerufen. Der neueste Opera-Browser in der Variante Opera Mobile 9.7b1 hingegen komprimiert den Datenbestand, ruft von eigens dafür eingesetzten Server die komprimierte Version einer Onlineseite auf. Der Seitenaufruf von Twitter geschieht dadurch merklich schneller, denn es werden nur noch ein Bruchteil der tatsächlichen Seiten-Daten benötigt. Das Surfen in Twitter wird damit zum Genuss. In Bezug auf die Kosten würden sich je nach Mobilfunkvertrag oder Option unterschiedliche Preise ergeben, denn diese hängen dann ausschließlich von der Datenmenge bzw. der Onlinedauer ab. Wir haben Twitter mit einer Prepaid-Mobilfunkkarte von Congstar probiert. Dort wird mobiles Internet mit 35 Cent/MB abgerechnet. Einige Minuten Twitter-Surfen haben etwa 85 KB verschlungen, was in etwa 2 bis 3 Cent ausmachte.

Feeds, wieder so'n Begriff?

Gemeint ist diese neuerdings oft benutzte dynamische Art von Lesezeichen, die der Internetbrowser bzw. der entsprechende News-Feed-Reader selbstständig aus dem Netz lädt. Es sind diverse Plattformen, Internetseiten und Anbieter, bei denen man eben für den eigenen Internetbrowser die jeweils aktuellsten News bequem abonnieren kann. Auch unsere Seite hat sich diesem System angeschlossen.

Doch beim Thema Twitter sind diese momentan ein wenig unhandlich. Vor allem deshalb, da diese von nur wenigen Plattformen unterstützt werden. Aktuell können hauptsächlich Google- und Yahoo-Feeds abonniert werden. Sicherlich nicht jedermanns Sache, denn eigentlich wollen die Nutzer Anbieter- und Plattform-unabhängig im Netz surfen. In unserem Bogenwiese-Test war das Abonnieren der eigenen Twitter-Feeds beispielsweise lediglich nur möglich, indem wir z.B. auf Google ein Konto einrichten mussten. Erst dadurch konnten die Feeds abgerufen werden.  Und dies auch nur dann, wenn wir bei Google eingeloggt waren, was in der Regel aber nicht Sinn von Feeds ist.

Das Potential, die Wachstumschancen...

Ja klar, wie man liest, scheint Twitter bereits einen Wert zu besitzen, 500 Mio. USD sollen es sein, deren Wert sich aus einem Kaufangebot von Facebook ableitet. Bei den 5.000 bis 10.000 neuen Nutzern pro Tag allerdings auch gut nachvollziehbar. Es sind mittlerweile nicht nur Gedanken, Private Nachrichten oder Chat-ähnliche Unterhaltungen, zunehmend finden auch News in Form von Vorankündigungen von Produktvorstellungen, Markteinführungen oder werbewirksamer Aussagen von Unternehmen Einzug in die Twitter-Gemeinde. Ebenso könnten es auch Insider-Informationen sein, denn nach wie vor ist die rasend schnelle Verbreitungsgeschwindigkeit von Twitter sein größter Vorteil. Nach Aussagen von Euroweb hat zwar ein durchschnittlicher Twitterer lediglich nur ca. 50 Follower, es findet eine Information dann aber doch schnell den Weg in die breite Masse der Twitterer. Gerade das Twittern auf anderen Nutzerprofilen, dem Gefallen an deren News, also den sogenannten Tweets und Updates, und der dadurch bedingten Neugier, was wohl wiederum der andere für Neuigkeiten parat hat, verhilft diesem Sozialen Netzwerk zu deren enger Verkoppelung, ähnlich einem Schneeballprinzip. Daher auch der enorme Zuwachs an News und Nutzern. Euroweb findet für Twitter einen wohl eher passenderen Namen, denn der Begriff Newsticker wäre auch für uns naheliegender.

Also, wagen wir das Experiment, folgt unseren News, ähm..., meinte Tweets und Updates auf Twitter...

...findet uns als Twitterer BB_Bogen und auch Bogenwiese, in der Suche unter BB-Bogenschiessen

     (C) www.Bogenwiese.de
Tipps & Tricks für Bogenschützen
Autor:
Fotos:

Holger Hüning
Wolfgang Schwarz (c)
Holger Hüning(c)

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