| Presse - Berliner Morgenpost: Weltklasse der Bogenschützen startet bei den Berlin Open |
| Friday, 17 December 2010 02:28 | |||||||||||||||||||||||||||||||
Freitag, 17. Dezember 2010
Dass die besten Bogenschützen nach Berlin kommen, ist ungewöhnlich. Erst recht im Winter. Aber zu den ersten Berlin Open holte die SG Bergmann Borsig sie an den Start. Für Bundestrainer Martin Frederick ist das Hallenturnier am Wochenende im Sportforum (Beginn morgen 8.15 Uhr, Sonntag 8.45 Uhr) auch deshalb ein Ereignis, das Zukunft haben soll: "Es gibt im Jahr zwei bis drei richtig große Hallenturniere - da möchte Berlin auch hin." Zum Auftakt in diesem Jahr gibt es für die Teilnehmer ein Gesamtpreisgeld von über 20 000 Euro. Diese werden auf die ersten Acht des Wettkampfes verteilt. Insgesamt nehmen 250 Teilnehmer aus 23 Nationen teil. "Wir haben die Top-Athleten noch nicht so kompakt, wie es sein sollte, aber durchaus Weltklasse-Schützen dabei", meint Frederick. Zum Beispiel Albina Loginova. Die russische Weltmeisterin gewann im September das Weltcup-Finale in Edinburgh. Auch die komplette deutsche Nationalmannschaft ist vertreten. Darunter ist Sebastian Rohrberg, der aktuelle Hallenweltmeister am Recurve-Bogen. In Berlin wird mit Recurve-Bögen, die zurückgebogene Wurfarmenden haben, und mit Compound-Bögen aus Verbundstoffen, also vorwiegend Kunststoff und Carbon, geschossen. Im Vergleich zum Sommersport Bogenschießen sind die Bedingungen in der Halle verändert. So wird auf eine 18 Meter entfernte Scheibe geschossen, die 40 cm groß ist. Bei Olympia hingegen ist die Scheibe doppelt so groß, aber 70 Meter entfernt. Wer in der Halle am besten gezielt hat, wissen die Zuschauer nach dem Finale am Sonntag. Quelle: Berliner-Morgenpost, erschienen in der gedruckten Ausgabe und Berliner-Morgenpost online am 17.12.2010 Pressemitteilungen zu den Berlin-Open 2010:
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