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Gabriel-Wizard - Volle Flexibilität...

Tipps und Tricks für Bogenschützen, Gabriel-Wizard im Test
Ob Mini, kurz oder lang, fest oder teilbar, ob mit oder ohne Dämpfer, volle Flexibilität ist ab sofort beim Gabriel-Wizard System angesagt. Um genau dem gerecht zu werden wurde das neue System nun um zusätzliche Komponenten erweitert. In den letzten Tagen hat der Hersteller Gerhard Gabriel auch unser Testsystem mit den neuen Komponenten aufgestockt, über die wir nun etwas ausführlicher berichten wollen.

Das Herzstück eines jeden Gabriel-Wizard Systems bildet das fussgedämpfte TFC-System (aus dem Englischen: Torque Flight Compensator), welches zusammen mit den neuartigen superdünnen Carbon-Stangen seit ein paar Monaten ein völlig neuartiges Erscheinungsbild in der Bogensportszene abgibt. Dabei hat Gerhard Gabriel das System zwar nicht neu erfunden, eher hat der Tüftler aus dem niederbayerischen Osterhofen auf Bewährtes zurückgegriffen, dieses neu interpretiert und deutlich verbessert.

Ursprünglich war das fußgedämpfte Gabriel-Wizard System bei Markteinführung etwa Ende letzten Jahres nur in der einteiligen Version 'Integral', bestehend aus dem Dämpfer (TFC) sowie fest damit verbundener Stabistange verfügbar. Im Zuge der kontinuierlichen Weiterentwicklung seiner Produkte hat Gerhard Gabriel sein System nun um die zusätzliche teilbare Version 'Solo' ergänzt. Sowohl die Stabis und Monos als auch die TFC-Dämpfer sind somit separat erhältlich, und können nach belieben untereinander kombiniert werden. Besonderer Wert wurde bei dieser teilbaren Ausführung auf einen stabilen Edelstahlsockel am Fuß der Stabistange gelegt, der mittels dem üblichen 5/16x24er Zoll-Gewinde auch direkt am Bogen ohne TFC geschossen werden könnte, oder aber wie beim Integral-System zusammen mit dem TFC verwendet werden kann. Zumindest für die Konterstabis empfiehlt Gerhard Gabriel jedoch unbedingt die Verwendung von TFC's. Beim Mono hingegen kann sowohl mit als auch ohne TFC geschossen werden, wodurch sich natürlich unterschiedliche Eigenschaften ergeben, dazu aber später.

Tipps und Tricks für Bogenschützen, Gabriel-Wizard im Test
Natürlich können die Gabriel-TFC's für sich genommen auch als Zubehör für bereits vorhandene eigene System verwendet werden. Die TFC's sind in ihrer Härte nach belieben einstellbar. Dazu wird die umschließende Gehäusehülse ohne jegliches zusätzliches Werkzeug einfach ein- oder ausgedreht. Ein Kontern in der entsprechenden Stellung ist nicht notwendig, und auch nicht vorgesehen.

Weiterhin ist die einteilige Spinne C-Bar mit 2x 45 Grad Seitenwinkel neu dazugekommen, welche die Konterstabis mit nach unten gerichteten 20 Grad-Neigungswinkel aufnimmt. C steht hier übrigens für die Form der Spinne, die von oben gesehen tatsächlich dem Buchstaben C ähnelt. Mittels Adapterschraube aus Edelstahl wird die Spinne am Bogen befestigt. Auch hier wurde auf das filigrane Gesamtdesign des Wizard-Systems geachtet. Die Breite der C-Bar ist so konzipiert, dass diese direkt am Bogen belassen werden kann, eventuell löst man zum Transport lediglich die Adapterschraube, und stellt die Spinne etwas schräg. Von der Verwendung von Extendern rät Gerhard Gabriel übrigens eher ab.
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